Der GRE Test

Wie ich schon ein paar Mal angedeutet habe, habe ich mich für ein weiterführendes Studium (als so genannter Graduate Student) in den USA beworben, einmal an der Indiana University und einmal an der Purdue University.

Die letzte, größere Aufgabe, die ich im Zuge meiner Bewerbung jetzt noch bewerkstelligen muss, ist der GRE Test. Das ist ein standardisierter Test zur Aufnahme an den so genannten Graduate Schools an US Universitäten und wird von der selben Organisation angeboten, wie auch der TOEFL Test (Englisch Test). Wenn ich eins gelernt habe, dann dass Amerikaner auf standardisierte Tests und Zahlenspielereien stehen…

Wobei man natürlich sagen muss, dass ein standardisierter Englisch Test für ausländische Studenten natürlich irgendwo sinnvoll ist. Der GRE jedoch ist definitiv nicht sinnvoll. Das haben Gott sei Dank auch viele Universitäten erkannt und so gibt es z.B. keine Mindestpunktzahl, die man erreichen muss. Aber man muss den Test machen und das Ergebnis geht, in irgendeiner Form, mit allen anderen Bewerbungsunterlagen, die man so vorsetzen muss (Aufsätze über seine Ziele und Motivationen, Arbeits- und Forschungsbeispiele, ordentlich Geld, usw.) mit in die Überlegungen über ein Zulassung mit ein.

Der langen Rede kurzer Sinn: Für folgende Inhalte muss ich gerade lernen:

Verbal Section

Hier gehts theoretisch um Sprachverständnis. Aber das ist Quatsch. Praktisch muss man Vokabeln lernen, sehr viele Vokabeln. Der Test ist bekannt dafür die Bedeutung von seltsamen Wörterbuch Wörtern zu verlangen, die man nie im Leben benutzt. Das heißt selbst Amerikaner lernen für diesen Teil Vokabeln. Und für Amerikaner ist der Test ja in erster Linie gedacht. Für einen Nicht-Muttersprachler ist ein gutes Abschneiden daher fast unmöglich. Ich kann nicht wirklich sagen ob sich Wort A zu Wort B so verhält wie Wort C zu Wort D, wenn ich noch nie was von Wort A, Wort B, Wort C oder Wort D gehört habe.

Als ich in den USA die Unis besucht habe, habe ich diese Problematik natürlich angesprochen und wenigstens ist sie den Leuten bewusst und wird berücksichtigt. Trotzdem will man natürlich nicht völlig versagen. Also lerne ich brav Vokabeln. D.h. ich fang jetzt damit an. Die Verbal Section habe ich beim Lernen bisher bewusst etwas vernachlässigt… ;-)

Quantitative Section

Hier gehts um Mathe. Das ist im Prinzip einfach. Da der Test sich an sämtliche Studenten richtet, darf hier keine höhere Mathematik abgefragt werden. Für einen Ingenieur sind die Inhalte also durchaus machbar.

Ein Selbstläufer ist dieser Teil trotzdem nicht. Das liegt vor allem an der Form des Tests. Es handelt sich nämlich über einen “adaptive computer based test”. D.h. man sieht das Problem auf dem Computer, schmiert auf seinem hochoffiziellen Schmierpapier so lange rum bis man die Lösung hat und klickt diese dann an. Man hat eine begrenzte Zeit und eine bestimmte Anzahl an Aufgaben und man muss jede Aufgabe direkt beantworten, kann also nicht hin und her springen. Der Computer wählt nämlich die nächste Aufgabe basierend auf der Antwort der vorherigen. Je besser man ist, desto schwerer werden die Fragen und andersum. Kommt man nicht mit allen Fragen durch, ist der Rest automatisch falsch. Druck ist also stets gegeben. Außerdem sind die Fragen natürlich stets verwirrend gestellt um sie zu erschweren und auch an die englischen Aufgabenstellungen und mathematischen Formulierungen muss man sich erstmal gewöhnen. Aber ich habe jetzt alle Art von Problemen in meinem GRE Buch durch und, wie gesagt, der Teil ist machbar.

Analytical writing section

Am Ende darf man dann noch schnell zwei Aufsätze schreiben, übrigens auch am Computer. Einmal muss man zu einem Thema Stellung beziehen und einmal muss man eine Meinung/These kritisieren. Es werden also keine Wunder verlangt. Man muss denen einfach nur stur sagen was die hören wollen. Das Problem ist wie üblich dass man fast keine Zeit hat. Der erste Entwurft muss also mehr oder weniger passen. Beim Englisch Test mussten schon ähnliche Aufsätze in ähnlicher Länge und Zeit geschrieben werden und das habe ich auch ganz gut hinbekommen. Das wird also auch schon irgendwie.

Mein Fazit

Es gibt viel Kritik an diesem Test und meine Erfahrungen bestätigen das bisher. Der Test gibt in fast keiner Weise darüber Auskunft, ob man ein guter Graduate Student sein kann. Der Test fragt eigentlich nur ab wie gut man sich auf standardisierte Tests vorbereiten kann. Daraus machen auch die Lehrbücher, die man zur Vorbereitung kaufen kann, keinen Hehl. Ganz am Anfang wird dort sinngemäß gesagt: “Wir bringen Ihnen hier bei wir Sie einen möglichst hohen Score beim GRE Test erlangen, sonst nichts.” Ich lerne also quasi mit einem standardisierten Buch standardisierte Methoden zum Lösen eines standardisierten Tests.

Warum schreibe ich das hier alles? Keine Ahnung. Um mich vorm Lernen zu Drücken und um einen kleinen Einblick in das zu verschaffen was man so alles machen muss, wenn man im Ausland, insbesondere den USA, studieren will.

Der Test ist übrigens am 31.01.2011. Daumen drücken ist durchaus erlaubt… ;-)

Redesign 2011

Neues Jahr, neues Design…

Ich hab mal wieder ein WordPress Update für notwendig befunden und, wie immer, habe ich selbiges mit einem Redesign der Seite einhergehen lassen. Dabei bin ich, wie immer, vom aktuellen default WordPress Theme ausgegangen und habe es so lange verunstaltet bis es so aussah wie ich es haben wollte. Den Farbtönen bin ich dabei größtenteils treu geblieben, weil sie mir wirklich gut gefallen.

svenbambach.de vor 2011

Was gibt’s sonst? Ein paar jQuery/Cufon Spielereien und die Möglichkeit Beiträge im Blog nicht nur als RSS Feed, sondern auch per Facebook oder Twitter zu verfolgen. Wollte ich einfach mal ausprobieren.

Ich habe noch ein paar mehr Features im Kopf, aber momentan nicht die Zeit alles umzusetzen. Trotzdem hat mir das Design schon jetzt so gut gefallen, dass ich es niemanden vorenthalten wollte.

Wenn es jetzt privat mit dem USA Studium noch klappen sollte, hätte ich in Zukunft wohl auch eine bessere Motivation interessante Dinge zu posten. Dann wär ich mit dem kleinen Blog hier wohl vollständig zufrieden. Mal abwarten… ;)

Zweitausendundzehn

Einen Tag zu spät, aber in alter Tradition, resümiere ich das vergangene Jahr an dieser Stelle mal wieder stichwortartig:

  • sportlich: Tjoa, was war denn da? Richtig, die WM in Südafrika. Hat schon ordentlich Spaß gemacht. Der deutsche Fußball kann sich endlich wieder sehen lassen. Nervt nur langsam dass die Spanier im Moment immer ‘nen Tick besser sind.
    Achso, und ich hab zum Geburtstag so ein Trimmfahrrad/exercise bike/was auch immer bekommen. Fahrradfahren und gleichzeitig nicht das Zimmer verlassen ist meine liebste Form des Fahrradfahrens.
  • musikalisch: Da fällt mir spontan nichts weltbewegendes ein. Aber das neue Weezer Album “Hurley” war überraschend gut.
  • studientechnisch: Ich bin vorerst fertig und darf mich jetzt Bachelor of Engineering nennen. Ich arbeite nach wie vor an einem weiterführenden Studium in den USA. Mehr dazu wenn es soweit ist.
  • investitionstechnisch: Nachdem ich seit der Erfindung des Handys selbiges stets vernachlässigt hatte und immer ein für seine Zeit altes Modell besaß, habe ich mich dieses Jahr zu einem Smartphone entschieden. Macht ja schon Spaß. Besonders stolz bin ich auf die Entscheidung gegen das iPhone. Ich hab zwar prinzipiell nichts gegen Apple (besitze sogar ein Macbook), aber beim iPhone  begrenzen die mich mit ihrer Firmenpolitik dann doch ein wenig zu viel für meinen Geschmack. Mein Desire HD ist ein cooles Gerät und Android ist im Vergleich zu iOS einfach das bessere Betriebssystem. Bin sehr zufrieden mit meiner Investition.
  • filmtechnisch: Der erste Teil vom großen Harry Potter Finale stand an und ging ganz flott ab. An mancher Stelle hätte er sich vielleicht ein wenig mehr Zeit nehmen können, die Handlung oder die Motivation der Charaktere etwas mehr zu beleuchten, aber sei’s drum. Hab ihn einmal hier in Deutschland und einmal in den USA geguckt und es hat beide Male Spaß gemacht…;-)
  • zum Abschluss mal persönlich: Das Jahr war weiß Gott nicht einfach. Wenn ich sage es ging auf und ab, dann ist das nicht nur dahergesagt. Ich habe im Sommer viel zu früh meinen Vater verloren, der an Lungenkrebs starb. Solche Situationen sind, ich weiß nicht wie ich es besser sagen könnte, einfach scheiße. Ich wünsche sie niemanden. Ich habe trotzdem meine Prüfungen und meinen Abschluss durchgezogen. Ich habe versucht für meinen Bruder und meine Mutter da zu sein. Aber ich war auch unglaubliche drei Mal in den USA. Wenn ich dabei eins gelernt hab, war es weniger Angst vor Veränderungen und Fortschritt zu haben. Beides kommt sowieso. Meistens merkt man es nicht mal.

Ich wünsche allen, die sich hier her verirrt haben, ein erfolgreiches Jahr. Was kommen muss wird schon kommen.

46.325 Kilometer…

…bin ich im Kalenderjahr 2010 laut Lufthansa Miles&More Konto geflogen. Das entspricht drei Mal USA hin und zurück in insgesamt 18 Einzelflügen. Oder anders ausgedrückt: Im Miles&More Shop bekomme ich damit ca. vier Zeitschriftenabos (für je ein Jahr). Ganz tolles Programm… ;)

HTC Desire HD Wallpaper Template

I’m just now messing around with my new HTC Desire HD (not a christmas gift but I just got it today, long story…) and when I tried to photoshop some nice custom wallpapers for the home screen, I found out that this was not quite as easy as I thought it was:

HTC Desire HD Wallpaper Template

HTC Desire HD Wallpaper Template

Android forces you to crop your image and when you try and take an image that has the native screen resolution (800×480px) you will not be able to crop out the image in an appropriate way that would make it fit nicely to the home screen. The reason for this is that Android slightly pans your wallpaper/background image when you go through your different homescreens. As a result of this, your wallpaper needs to have some padding on both sides. With some research, I found out the optimal resolution and made this little template to help anyone you wants to use a custon wallpaper. Hope it’s helpful.

Notice that you need to click on the image above to get it in its full resolution. Also notice that, when you select your wallpaper, you need to zoom out the selection box so that it covers the entire image. That box is a little tricky to handle but it will work.

Oh, and on another note: Merry Christmas :)

Bachelor of Engineering

So, ihr dürft mich, wenn ihr wollt, ab heute Sven Bambach, B.Eng. nennen. Müsst ihr aber nicht ;)

Orte an denen ich “wo” gewesen bin – USA

Jetzt, da ich im Prinzip nur noch auf mein Kolloquium warte, kümmere ich mich um ein paar Dinge, welche Voraussetzung für ein weiterführendes Studium in den USA sind. Dabei fiel mir auf, dass ich in den letzen Monaten doch ‘ne ganze Menge an Staaten besucht habe. Aus Langeweile Zur Übersicht habe ich die einfach mal auf ‘ner Karte markiert. Die Staaten sind dabei nicht gesondert bewertet und umfassen alles von “Flughafen besucht” über “mit dem Auto durchgefahren” bis hin zu “eine Zeit lang gewohnt”.

Nochmal zur Übersicht:

  • Alabama – mit dem Auto einmal quer durch
  • Arizona – Teil des Roatrips 2009
  • Colorado – Flughafen Denver
  • Florida – Urlaub, Auto, etc.
  • Illinois – Flughafen Chicago
  • Indiana – Heimat meiner Freundin, Flughafen Indianapolis, etc.
  • Kalifornien – Teil des Roadtrips 2009, Flughafen Los Angeles
  • Kentucky – Auch Heimat meiner Freundin, Flughafen Louisville, etc.
  • Nevada – Teil des Roadtrips 2009, Flughafen Las Vegas
  • New Jersey – Flughafen Newark
  • Pennsylvania – Flughafen Philadelphia
  • Tennessee – mit dem Auto einmal quer durch, Flughafen Nashville
  • Washington, D.C. – Flughafen

Garnicht mal schlecht oder? Ok, is ja gut, ich kümmere mich jetzt wieder um sinnvollere Dinge, versprochen…

Bachelor Thesis heute eingereicht

Jetzt heißt es weiterhin Geduld haben…

(Nein, ich sehe keinen Grund mich zu rechtfertigen seit einem halben Jahr nichts geschrieben zu haben ;-))

Es gibt mich noch

Alle, die deshalb nachts schon nicht mehr schlafen können, seien hiermit beruhigt: Es gibt mich noch.

Aber irgendwie merkt man es diesem Blog doch an, dass ich in letzter Zeit zeitlich doch sehr ausgelastet bin. Aber das ist ok so, denn Gott sei dank geschieht dies meistens mit Sachen die mir Spaß machen. So habe ich, wie Ende letzten Jahres angedeutet, ein Thema für meine Bachelorarbeit gefunden, was ich derzeit vorbereite um dann im Juni/Juli hoffentlich voll einzusteigen.

Es geht dabei um die experimentelle Entwicklung eines kleinen  – nennen wir es – Stop-Motion-Capturing Systems. Augenmerk liegt dabei vor allem auf Programmierung und Bildverarbeitung. Leider kann ich da im Moment noch nicht so viel machen wie ich eigentlich will, weil ich dieses Semester auch noch für eine weiteres Computeranimationsprojekt mitverantwortlich bin. Allerdings kann ich einen Teil der dort (hoffentlich) erlangten Erkenntnisse auch auf meine Abschlussarbeit anweden. Von daher ist das schon ok… ;)

Ansonsten ist durchaus noch erwähnenswert, dass ich Ende Mai Besuch aus Indiana bekomme. Und dafür nehme ich mir natürlich alle Zeit der Welt… :)

Sommerzeit

Da ich im Gesichtsbuch diverse Einträge zur Zeitumstellung gelesen habe und mein eigener Senf dazu etwas zu lang geworden ist, kommt er jetzt an dieser Stelle:

Zum Thema Eselsbrücken zur Uhrumstellung: Alles viel zu kompliziert. Einfach logisch denken. Winterzeit ist Normalzeit. Davon gehe ich aus. Der Sommer bietet allerdings bekanntermaßen mehr Tageslicht als der Winter. Es wird früher hell und später dunkel. Dass es früher hell wird bringt mir aber nichts, denn ich bin kein Hahn und stehe nicht auf wenn die Sonne aufgeht, sondern wenn mein Wecker klingelt. Es wäre aber viel cooler, wenn ich früher aufstehen würde, denn hell ist es ja eh schon. Sagen wir ich stehe immer eine Stunde früher auf. Wenn ich dann am Tag genau so viel mache, wie ich sonst auch machen würde, bin ich entsprechend eine Stunde früher fertig, nämlich bevor es dunkel wird. Ich kann also viel mehr im Hellen machen, toll. Jetzt bekomme ich allerdings vermutlich terminlich Probleme, wenn ich das als Einziger mache (von Hähnen mal abgesehen). Deswegen bleibt mir nichts anderes übrig, als alle Uhren umzustellen. Und zwar so, dass alle eine Stunde früher aufstehen. Stehen alle um sieben auf, muss ich sie alle um sechs aufstehen lassen. Also stelle ich die Uhr vor. Dann ist es um sechs nämlich schon sieben. Noch Fragen? ;)